Jährliche Archiv: 2015

Microsoft benutzt Linux für die Azure Cloud

Microsoft benutzt Linux für Microsoft Azure.

Statt auf eigene Windows-Lösungen zu setzen, benutzt Microsoft intern Linux.

Für den Cloud-Dienst Azure benutzt Microsoft Linux um die Hardware Switche der Rechenzentren zu betreiben. Da die Azure-Software mit der originalen Firmware der Switche nicht kompatibel ist musste die Firmware ausgetauscht werden. Dabei griffen die Entwickler und Ingenieure auf Linux statt Windows zurück.

Giganten benutzen eigene Firmware

Das Problem der Switch-Firmware haben viele große IT-Firmen, wie etwa Google oder Facebook, welche alle eigene Server und Online-Dienste anbieten. Da die Hardware meistens nicht optimal auf die Infrastruktur der Server zugeschnitten ist, kommen oftmals Open-Source Lösungen zum Einsatz.

Durch den Großen Andrang hat sich die Community OpenDaylight, eine Plattform zur Entwicklung von Open-Source Lösungen für Netzwerkgeräte, gebildet.
Mitglieder sind unter anderem Cisco und Microsoft.

Microsoft benutzt Linux statt Mini-Windows

Das normale Windows ist für den Zweck einer Firmware auf Netzwerkswitchen natürlich absolut ungeeignet, doch es gibt ein Windows, dass für genau solche Netzwerk „gadgets“ gedacht ist.

Zum Einsatz kommt es hier jedoch nicht, denn statt mit dem eigenen Betriebssystem zu arbeiten, nimmt Microsoft eine Open-Source Software. Microsoft benutzt Linux um von Erfahrungen anderer Software-Giganten (z.B. Google, Cisco oder Facebook) zu profitieren und um mit der Community enger zusammen arbeiten zu können. Dabei ist eine eigene Distribution namens ACS (Azure Cloud Switch) entstanden.

Mit ACS kann man besser debuggen, sprich Bugs können schneller behoben werden, Software testen und neue Features hinzufügen. Da das ganze Open-Source und Cross-Plattform (Hardware seitig gesehen) ist, kann freie Software, Software von Microsoft und Software Dritter benutzt werden.

Dabei möchte Microsoft nicht nur nehmen, sondern auch Erfahrungen an die Community der OpenDaylight Plattform weitergeben.

Spionage: Überwachungs-Chip für IoT Geräte

IoT Geräte sollen Identifikations-Chip bekommen.

IoT-Geräte sollen sich eindeutig ausweisen können. Das ist jedoch wenig sinnvoll.

Dem Ministerium für Wirtschaft und Energie (kurz BMWi) wurde vom niederländischen Chiphersteller NXP ein Eckdatenpapier vorgelegt, nach dem in jedes Gerät im IoT (Internet-of-Things) ein Hardwarechip zur eindeutigen Identifikation verbaut werden soll.

Geplant ist das ganze als „Identitätssicherheitsgesetz“ und wurde bisher von NXP ins Leben gerufen und mit vielen Herstellern von IoT-Geräten besprochen (mehr dazu jedoch zum Schluss).

Chip soll Sicherheit für das IoT bringen

Laut NXP soll dieser Chip die Sicherheit von IoT-Geräten erhöhen, da zwei Geräte, die miteinander kommunizieren möchten, sich erst mal ausweisen müssen. Ein Missbrauch von Geräten soll so verhindert werden.

Bedenken wurden sowohl von der Grünen-Fraktion, also auch vom CCC (Chaos-Computer-Club) geäußert. Der Chip sei auch nur ein technisches Bauteil in einer Reihe von verwundbaren und angreifbaren Elementen des Gerätes, so die Argumente.

Kurzum gilt: Jeden Chip und jede Software lässt sich hacken, auch ein IoT-Chip.

Chip perfekt für Überwachung

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Unity3D Editor für Linux erschienen

Den Unity3D Editor gibt es nun auch für Linux.

Der Unity3D Editor wurde nun für Linux released.

Endlich ist es soweit, der Unit3D Editor ist nun für Linux erhältlich. Auf der Unity3D Seite kann seit dem 26.8. ein erster Build heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich um ein experimental-build und ist daher noch nicht offiziell in Paketquellen verfügbar.

Dieser Release ist ein großer Schritt für die gesamte Spiele Industrie und für Linux erst recht.

Bereits viele Feautres

Wie ich bereits Anfang Juli berichtet habe, wird der Editor für Ubuntu 12.04 64-Bit und neuer unterstützt und kann über ein .deb Paket installiert werden. Allgemein sollen aber alle halbwegs modernen Plattformen mit dem Editor klar kommen, was es dabei für Probleme gibt und geben wird, lässt sich momentan noch nicht sagen, jedoch hat Unity ein Forum für Feedback eröffnet.

Die Windows 10 Datenschutz Probleme

Nein.

Nein.

Wer in Windows 10 Datenschutz möchte und eine Privatsphäre benötigt, der sollte sich unbedingt meinen zweiten Gastartikel auf business24.ch durchlesen.

Es geht dabei um die Einstellungen, die Windows 10 einen Maulkorb anlegen und so das sammeln und senden von persönlichen Daten an Microsoft verhindern. Windows 10 sammelt dabei alle möglichen Daten, angefangen bei Suchanfragen bis hin zur Handschrift auf Tablets. Auch sind die Rechtevergaben was z.B. die Positionsbestimmung angeht sehr fragwürdig und sollten vom Nutzer überarbeitet werden.

In dem Artikel beschreibe ich wie man die Einstellungen manuell vornimmt um so Windows 10 zu kontrollieren, aber auch welche Anti-Spy-Tools es für Windows 10 gibt, die einem die ganzen Einstellungen schön zusammenfassen.

Zum Artikel

Internet Explorer: Notfallupdate gegen RCE-Lücke

Im Internet Explorer klafft eine gefährliche Lücke.

Der Browser aus den 90ern bekommt zwar noch Updates, sollte jedoch schon längst abgelöst worden sein!
Quelle: Wikipedia

Microsoft schließt eine vom Google Mitarbeiter Clement Lecigne gemeldete Sicherheitslücke im Internet Explorer, die eine Remote-Code-Execution erlaubt (also das ausführen von fremdem Code auf dem eigenen Rechner).

Das Update wurde gestern veröffentlicht und ist somit außer der Reihe erschienen (normaler Patchday war am 11.8.), was unüblich ist und dem Update einen hohen Stellenwert einräumt.
Man sollte es daher zeitnah installieren.

Wer ist betroffen?

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